Psychotherapie

Diese TherapeutInnen bieten Psychotherapie in der Praxis Ungargasse an:

Foto von Alexandra Pölzl

Mag. Alexandra Pölzl, MSc

Gründerin der Praxis Ungargasse und Psychotherapeutin.

Foto von Nadine Wickert

Mag. Nadine Wickert, MSc

Gründerin der Praxis Ungargasse und Psychotherapeutin.

Foto von Anne Riess

Anne Riess

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision.

Was ist Psychotherapie? Und wozu Psychotherapie?


Psychotherapie ist  –  wie die Medizin  –  ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren. In der Psychotherapie werden Körper und Seele als eine Einheit betrachtet. Krankheiten, Symptome oder Leidenszustände sind demnach Ursache oder Ausdruck von seelischem Ungleichgewicht.
   
Die Wirkung der Psychotherapie liegt vor allem in der heilsamen Vertrauensbeziehung zwischen PsychotherapeutIn und KlientIn und der einfühlenden Anteilnahme der PsychotherapeutIn. Um die besondere Vertrauensbeziehung zwischen KlientIn und PsychotherapeutIn zu schützen, unterliegen PsychotherapeutInnen einer gesetzlich verankerten Verschwiegenheitspflicht.

Wenn einer der folgenden Sätze für Sie zutrifft, kann Psychotherapie für Sie sinnvoll sein:

  • Sie haben Schmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen oder andere körperlichen Beschwerden, und der Arzt kann keine körperliche Ursache feststellen.
  • Seit längerer Zeit halten Sie sich nur noch mit Aufputsch-, Beruhigungs- oder Schlafmitteln (Psychopharmaka) aufrecht.
  • Ohne ersichtlichen Grund bekommen Sie rasend Herzklopfen und Angst, dass Sie sterben müssen.
  • Sie haben Ängste, die Sie belasten oder einschränken, z. B. vor dem Kontakt mit Ihren Mitmenschen, vor Autoritäten, vor großen Plätzen, vor engen Räumen, vor Prüfungen etc.
  • Es plagen Sie oft Gedanken, über die Sie mit niemandem reden können (Scham- und Schuldgefühle, Hassgefühle, Unzulänglichkeitsgefühle, das Gefühl, verfolgt oder fremdbestimmt zu werden etc).
  • Sie fühlen sich antriebs- und lustlos, erschöpft oder ständig überfordert.
  • Sie sind oft niedergeschlagen und habe keine Freude am Leben.
  • Sie sind traurig und vereinsamt.
  • Sie befinden sich in einer belastenden Situation (z. B. schwere Krankheit, Todesfall, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfall etc.), die schwer zu bewältigen ist.
  • Sie denken manchmal an Selbstmord und/oder Ihr Leidensdruck ist sehr groß.
  • Sie leben in einer Beziehung, die Sie sehr belastet.
  • Sie fühlen sich durch Ihre Kinder dauerhaft überfordert.
  • Sie haben wiederkehrend große Probleme im Kontakt mit anderen Menschen (z. B. am Arbeitsplatz).
  • Sie sind süchtig - nach Alkohol, Drogen, Essen, Sex, Liebe, Spielen.
  • Sie fühlen sich innerlich gezwungen, ständig dasselbe zu denken oder zu tun (z. B. zwanghaftes Waschen, Zusperren, Grübeln u. ä.), obwohl dies Ihr Leben sehr einengt.
  • Sie kommen mit Ihrer Sexualität nicht zurecht.
  • Sie haben Angst vor Entscheidungen.


(Quelle: Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie)