Unser Angebot
In der Praxis Ungargasse können Sie zwischen folgendem Angebot wählen:
Therapie-Angebote
Psychotherapie
Psychotherapie ist – wie die Medizin – ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren. In der Psychotherapie werden Körper und Seele als eine Einheit betrachtet. Krankheiten, Symptome oder Leidenszustände sind demnach Ursache oder Ausdruck von seelischem Ungleichgewicht. Die Wirkung der Psychotherapie liegt vor allem in der heilsamen Vertrauensbeziehung zwischen Psychotherapeut*in und Klient*in und der einfühlenden Anteilnahme des*der Psychotherapeut*in.
Diese Personen bieten Psychotherapie an.
Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen
Kein Kind oder Jugendliche(r) sucht sich ein Symptom (z. B. Aggressionen, Ängste, Rückzug, Essstörungen, Bettnässen etc.) aus - für ein Symptom gibt es immer einen Grund, eine Ursache, den bzw. die es herauszufinden und zu verstehen gilt. Diese/s Symptom/e können das Leben schwer machen, einen oder mehrere Entwicklungsbereiche blockieren, das Selbstwertgefühl minimieren, stören oder schädigen und destruktive Folgen haben.
Eine Therapie kann dazu da sein, die Gründe und Ursachen, auf die ein Symptom aufmerksam machen will, herauszufinden und im besten Fall zu beseitigen, damit das Kind bzw. der/die Jugendliche den Entwicklungsfaden (wieder) aufnehmen kann und mit sich selbst, sowie mit seinen/ihren Bezugspersonen, Freunden und anderen wichtigen Menschen in ihrem/seinem Leben (wieder) in guter Verbindung sein oder bleiben kann.
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie unterscheidet sich von der Psychotherapie mit Erwachsenen unter anderem in der Gestaltung der Begegnung. Umso jünger die Kinder, desto weniger drücken sie sich und ihre Erlebnisse in Worten, sondern vielmehr im Spiel aus – das therapeutische Spielen ist somit ein zentrales Mittel in der Therapie mit Kindern.
Im Fall von älteren Kindern und Jugendlichen kann es – neben dem Gespräch – zum Einsatz von kreativen Techniken (Malen, Gestalten etc.) kommen. Wie die Psychotherapie mit der/dem Jugendlichen abläuft, richtet sich nach den Bedürfnissen des jeweiligen Kindes oder Jugendlichen.
Ein weiterer sehr wesentlicher und zentraler Faktor in der Kinderpsychotherapie liegt in der Einbeziehung des familiären und sozialen Umfelds. Ziel ist es, unter Einbeziehung des familiären und sozialen Umfelds Konflikte aufzuarbeiten, neue Sichtweisen zu gewinnen und adäquate Umgangsformen für die Probleme zu erarbeiten.
In der Praxis Ungargasse bietet Alexandra Pölzl Psychotherapie für Kinder und Jugendliche an.
Integrative bindungsorientierte Traumatherapie für Babys & Kleinkinder
Früh erlebte traumatische Ereignisse können sowohl bei Babys und Kleinkindern, als auch bei deren Eltern zu Belastungen und Stressreaktionen führen – das innere Gleichgewicht kann durcheinandergebracht und insbesondere die Eltern-Kind-Beziehung kann durch diese frühen Stresserlebnisse belastet sein.
Eine frühe Behandlung bzw. Verarbeitung der Belastungserlebnisse und Traumata kann sich positiv auf die weitere Entwicklung des Kindes selbst, als auch auf die Bindung bzw. Beziehung zwischen Bezugsperson(en) und Kind auswirken – körperliche und/oder psychische Belastungsreaktionen können verringert bzw. aufgelöst werden.
Die I.B.T.® – Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie ist eine sanfte Methode zur Traumaverarbeitung bei Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern. Anders als bei anderen Therapiemethoden wird sowohl mit den Bezugspersonen, als auch mit den Kindern traumaintegrativ gearbeitet.
Traumatherapie
Ein Trauma ist eine Erfahrung, die mit sub-
jektivem Erleben von Todesangst, Ausgeliefertsein und Kontrollverlust einhergeht. Bei traumatischen Ereignissen kann es sich um emotionale, physische und sexualisierte Gewalt im Kindes- oder Erwachsenenalter, um emotionale
Vernachlässigung, Krieg und Folter, aber auch lebensbedrohlich erlebte Naturkatastrophen, schwere Erkrankungen, Operationen und Unfälle handeln.
Manche Psychotraumata können aus eigener Kraft bewältigt werden. Bei fehlender Spontanheilung und/oder fehlender Behandlung können sich jedoch Traumafolgeerkrankungen entwickeln, wie z. B. die Posttraumatische Belastungsstörung
(PTBS) oder auch aus der traumatischen Erfahrung resultierende Depressionen, Angststörungen etc. Je schwerer und häufiger das traumatische Erlebnis und je jünger die traumatisierte Person ist, desto komplexer und chronifizierter können die Traumafolgestörungen sein.
Diese Therapeutinnen bieten Traumatherapie in der Praxis Ungargasse an.
Traumatherapie mit Kindern und Jugendlichen
Nicht verarbeitete Belastungen sind meist Hauptverursacher von innerem Stress, der Entwicklung blockieren kann. Das müssen keine "großen Traumata" sein. Wird ein Kind immer wieder geärgert oder abgewiesen, hat es oft Streit, haben seine Eltern sich getrennt, hat es ein Geschwisterchen bekommen oder musste allein im Krankenhaus bleiben, hat es Ablehnung oder Kritik erfahren, wurde nicht ernst genommen: all das kann - sofern es nicht verarbeitet wurde - das Leben schwer machen, einen oder mehrere Entwicklungsbereiche blockieren, das Selbstwertgefühl minimieren, stören oder schädigen und destruktive Folgen haben, aus denen sich Symptome oder Folgestörungen entwickeln können. (Reich, A., 2022)
Traumatisierung wird also nicht nur durch objektiv katastrophale Ereignisse wie beispielsweise Naturkatastrophen bzw. körperliche, seelische oder sexuelle Gewalterfahrungen verursacht. Manchmal können auch scheinbar "harmlose" Ereignisse der Auslöser für Belastungsreaktionen sein: kleinere Autounfälle, notwendige Operationen, medizinische Routineeingriffe bei der Ärztin/dem Arzt, ein Hundebiss, Trennungen oder Stürze.
Eine (komplexe) Posttraumatische Belastungsreaktion ist eine normale Reaktion auf nicht normale Ereignisse. Es handelt sich um eine Reaktion, die viele Menschen nach einem oder mehreren potentiell traumatischen oder anderen belastenden Ereignissen zeigen, die ein gewisses Maß an Stress übersteigen, den das innere System infolge nicht mehr verarbeiten kann.
EMDR® für Erwachsene
EMDR® steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf Deutsch soviel wie "Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung" bedeutet.
EMDR® wurde von Francine Shapiro in den 1990er-Jahren zur traumatherapeutischen Behandlung entwickelt und ist mittlerweile ein weltweit anerkanntes Verfahren, dessen Wirksamkeit in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt ist. Mit der EMDR-Methode können Traumafolgestörungen bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen sehr gut behandelt werden. Mittlerweile hat sich das Verfahren aber insbesondere auch in der Behandlung von Angst- und Selbstwertstörungen, Panikattacken, Phobien, Leistungsblockaden oder bei der Verarbeitung anderer belastendender oder stressauslösender Erinnerungen bewährt. EMDR kann zudem auch gut in den laufenden Therapieprozess eingebettet werden und mit anderen Therapiemethoden kombiniert werden.
Diese Therapeutinnen bieten EMDR® für Erwachsene in der Praxis Ungargasse an.
EMDR® für Jugendliche und Kinder
EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf Deutsch soviel wie "Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung" bedeutet.
EMDR wurde von Francine Shapiro in den 1990er-Jahren zur traumatherapeutischen Behandlung entwickelt und ist mittlerweile ein weltweit anerkanntes Verfahren, dessen Wirksamkeit in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt ist. Mit der EMDR-Methode können Traumafolgestörungen bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen sehr gut behandelt werden. Mittlerweile hat sich das Verfahren aber insbesondere auch in der Behandlung von Angst- und Selbstwertstörungen, Panikattacken, Phobien, Leistungsblockaden oder bei der Verarbeitung anderer belastendender oder stressauslösender Erinnerungen bewährt. EMDR kann zudem auch gut in den laufenden Therapieprozess eingebettet werden und mit anderen Therapiemethoden kombiniert werden.
In der Praxis Ungargasse bietet Alexandra Pölzl EMDR für Kinder und Jugendliche an.
Brainspotting
Bei der Verarbeitung von traumatischen Erfahrungen, Blockaden und anderen Beschwerden können über die Körperwahrnehmung und das visuelle Gesichtsfeld tiefere Gehirnregionen aktiviert werden. In der sicheren therapeutischen Beziehung können damit belastende Erfahrungen neu verarbeitet und integriert werden mit dem Ziel die Symptome zu verringern.
In der Praxis Ungargasse bietet Michaela Brandl Brainspotting an.
Feeling-Seen®-Therapie
Mit der Bezeichnung „Feeling-Seen“ ist der Kerngedanke dieses Lösungsansatzes für Problemlagen von Kindern, Jugendlichen sowie ihrer Eltern und Bezugspersonen bereits treffend beschrieben. Es geht bei „Feeling-Seen“ darum, dem Kind bzw. dem jugendlichen Menschen innerhalb eines therapeutischen Prozesses zu ermöglichen, sich gesehen und emotional verstanden zu fühlen.
Die Feeling‑Seen®-Methode verbindet Erkenntnisse aus Bindungsforschung, Mentalisierung und Neurowissenschaften und versucht, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem Kinder und Jugendliche sich möglichst emotional gesehen und verstanden fühlen können: Durch präzises Wahrnehmen und Spiegeln von Gefühlen kann das Erlebnis: „So fühle ich mich — und jemand erkennt, sieht und versteht das.“ entstehen. Dieses Erleben schafft Vertrauen, erleichtert Emotionsregulation und eröffnet oft einen ersten Zugang zu den zugrundeliegenden Problemen.
In der Praxis können Sitzungen als Einzeltherapie, kindzentrierte Familiengespräche oder Bezugspersonengespräche gestaltet werden. Häufig werden Bezugspersonen aktiv einbezogen, damit sie das innere Erleben ihres Kindes unmittelbar miterleben und empathisch begleiten lernen. Kindzentrierte Gespräche schaffen Raum für echte Beteiligung und klärende Resonanz.
Da wir heute wissen, dass Psychotherapie ohne Einbeziehung des Körpers nicht funktionieren kann, wird der Körper als Bühne therapeutischer Erfahrungen mit einbezogen. Denn Gehirn und Gedächtnis funktionieren vor allem über Emotionen, die über den Körper erlebt und wahrgenommen werden.
Die Methode unterstützt Emotionsregulation, stärkt Beziehungsfähigkeit und kann belastende innere Bindungsmodelle durch positive Resonanzmomente verändern. Der Feeling‑Seen®-Ansatz ist besonders geeignet in der feinfühligen Begleitung emotionaler und sozialer Problemlagen von Kindern und Jugendlichen, bei Familienkonflikten sowie zur Stärkung elterlicher Empathie und zur Unterstützung von Familien und Bezugssystemen, die ihre Kommunikation und Nähe stärken möchten.
Feeling‑Seen® unterstützt das Erleben von Gesehen‑ und Verstanden‑Werden als Grundlage für Veränderung. Es basiert auf der Haltung, Kindern und Jugendlichen den Rang einzuräumen, den sie verdienen: gesehen, verstanden und unterstützt werden.
In der Praxis Ungargasse bietet Alexandra Pölzl die Feeling‑Seen®-Methode an.
Somatic Experiencing (SE)®
Somatic Experiencing (SE)® ist ein körperorientierter Ansatz zur Verarbeitung von überwältigenden oder belastenden Erfahrungen. Die Methode geht davon aus, dass Trauma weniger im Ereignis selbst liegt, sondern in der im Nervensystem „stecken gebliebenen“ Stressreaktion. SE unterstützt dabei, diese gebundene Energie Schritt für Schritt zu lösen und dem Körper wieder Zugang zu seiner natürlichen Fähigkeit zur Selbstregulation zu ermöglichen.
In meiner Praxis arbeite ich mit SE® besonders dann, wenn Menschen unter Symptomen leiden wie:
- anhaltender innerer Anspannung oder Übererregung
- Erschöpfung, Rückzug oder Gefühlen von „Abschalten“
- Flashbacks, Intrusionen oder körperlichen Stressreaktionen
- Schwierigkeiten, sich sicher zu fühlen – im eigenen Körper oder im Kontakt mit anderen
SE® eignet sich für Erwachsene ebenso wie für Kinder und Jugendliche und kann – je nach Situation – auch gut in Elternbegleitung oder Familiengespräche integriert werden.
In der Praxis Ungargasse bietet Alexandra Pölzl Somatic Experiencing an.
Paartherapie
Paartherapie ist ein Angebot für Menschen mit Beziehungsproblemen. Sie bietet die Möglichkeit, akute oder chronische Konflikte in einer Paar- oder Zweierbeziehung aufzuarbeiten bzw. zu überwinden. Themen in einer Paartherapie können zum Beispiel sein:
- Beziehungsprobleme durch ein Ungleichgewicht an Autonomie und Bindung
- Intimität und Sexualität
- Treue, Außenbeziehungen
- Kinderlosigkeit in der Partnerschaft
- Konflikte als Eltern
- Kommunikation in der Partnerschaft
- Erlebbarmachen festgefahrener Gesprächsmuster und Erarbeitung von Ideen zur gegenseitigen (Wieder-)Annäherung
In der Praxis Ungargasse bietet Johannes Frass Paartherapie an.
Selbsterfahrung
Selbsterfahrung bedeutet, sich selbst besser kennen zu lernen und über das eigene Denken und Handeln zu reflektieren. Das eigene Potenzial und die inneren Ressourcen zu ergründen. Und sich für herausfordernde Situationen zu wappnen.
Zudem ist Selbsterfahrung ein wichtiger Teil der psychotherapeutischen Ausbildung. Selbsterfahrung in der Praxis Ungargasse wird als Selbsterfahrung im Propädeutikum anerkannt.
Diese Personen bieten Selbsterfahrung an.
(Familien-) Aufstellungen
Aufstellungen bzw. die Familienaufstellung sind Methoden aus den therapeutischen Verfahren Psychodrama und Systemische Familientherapie. Im Gruppensetting werden Personen stellvertretend für Familienmitglieder, Freunde, KollegInnen etc., aber auch innere Werte und Vorstellungen im Raum positioniert und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Dadurch kann das Beziehungsgeflecht sicht- bzw. erlebbar gemacht werden.
Aufstellungen können auch im Einzelsetting mit Hilfe von Figuren und Symbolen zum Beispiel auf einem Familienbrett oder mit Hilfe von Stühlen im Raum erfolgen.
Diese Personen bieten (Familien-) Aufstellungen in der Praxis Ungargasse an.
Beratung und Coaching
Coaching und Beratung
Coaching und Beratung sind ressourcen- und lösungsorientierte Prozesse. Beide Formate zielen auf die Förderung von Selbstreflexion und -wahrnehmung, von Bewusstsein und Verantwortung sowie von Selbsthilfe und Selbstmanagement ab.
Coaching bezeichnet strukturierte Gespräche zu Themen des beruflichen Alltags wie etwa Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit im Team. In der Beratung geht es um die Aktivierung vorhandener bzw. um die Erschließung neuer Ressourcen zur Problembewältigung unterschiedlicher Lebensbereiche.
Diese Personen bieten Coaching und Beratung in der Praxis Ungargasse an.
Supervision
In einer Supervision werden Einzelne, Teams, Gruppen oder Organisationen bei der Reflexion und Verbesserung ihres beruflichen oder ehrenamtlichen Handelns begleitet. Je nach Zielvereinbarung wird die Arbeitspraxis, die Beziehungs- und Rollendynamik, die Zusammenarbeit im Team etc. fokussiert.
Eine Supervision bietet die Möglichkeit, Schwierigkeiten und Probleme, die sich in der beruflichen Interaktion ergeben können, zu reflektieren, die beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erweitern sowie die persönlichen Ressourcen zu stärken bzw. zu aktivieren.
Diese Personen bieten Supervision in der Praxis Ungargasse an.
Elternberatung
Eltern können durch bestimmte Verhaltensweisen im Zuge einer Entwicklungsphase (z. B. Eingewöhnung in den Kindergarten, Einschulung, Pubertät, ...) bzw. durch Symptome (z. B. Ängste, ...) ihres Kindes stark belastet sein. Darüber hinaus können Eltern durch ungelöste Konflikte aus der eigenen Lebensgeschichte in die Probleme des Kindes verstrickt sein. Elternberatung bietet Eltern und anderen Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, Themen und Anliegen in der Begleitung ihrer Kinder sowie andere persönliche oder familiäre Probleme in einem geschützten Rahmen mit einer neutralen Person zu reflektieren und neue Sichtweisen bzw. (Handlungs-)Alternativen zu finden.
Ein weiteres Themenfeld innerhalb der Elternberatung stellt die feinfühlige und traumasensible Begleitung traumatisierter Kinder und Jugendlicher dar: Wenn ein Kind belastende Lebensereignisse erlebt hat oder traumatisiert wurde, sind seine engsten Bezugspersonen in besonderem Maße gefordert, diesen seelischen Verletzungen in der Begleitung ihrer Kinder entsprechend heilsam zu begegnen. Im Rahmen der Elternberatung können wichtige Informationen zum Verständnis seelischer Verletzungen bei Kindern und Jugendlichen geteilt werden. Weiters kann im Rahmen der Elternberatung reflektiert werden, mit welcher Haltung Sie als Bezugsperson diesem - aus solchen Verletzungen entstandenem, not-wendendem - Verhalten begegnen können, um das Vertrauen und das Sicherheitserleben des Kindes möglichst (wieder-)herzustellen. Im familiären Alltag ist die emotionale Dichte oft so hoch, dass permanent sogenannte "Trigger" auftauchen können, die traumabedingte Interaktionen auslösen. Dies kann eine große Belastung und Herausforderung für die Bezugspersonen bedeuten. Gemeinsam können wir derartige Interaktionen, in denen Sie sich mit Ihrem Kind immer wieder finden, reflektieren und konkrete Hilfestellungen für schwierige Situationen im Alltag erarbeiten.
Elternberatung vor einvernehmlicher Scheidung: Gemäß § 95 Abs. 1a AußStrG sind Parteien einer einvernehmlichen Scheidung seit 2013 dazu verpflichtet, dem Gericht zu bescheinigen, dass sie sich über die spezifischen aus der Scheidung resultierenden Bedürfnisse ihrer minderjährigen Kinder bei einer geeigneten Person oder Einrichtung haben beraten lassen.
In dieser verpflichtenden Elternberatung vor einvernehmlicher Scheidung erfahren Eltern, wie es Kindern in dieser Situation geht und was sie von ihren Eltern brauchen, um die Trennung gut zu bewältigen. In einem einmaligen Termin erhalten Sie Informationen über typische Gefühle, Sorgen, Ängste und Konflikte von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern sich trennen und erfahren, wie Sie Ihre Kinder in der Situation bestmöglich unterstützen können.
In der Praxis Ungargasse bietet Alexandra Pölzl Elternberatung an.
Masterthesen- und Schreibcoaching
Sie müssen eine wissenschaftliche Arbeit schreiben und kommen nicht weiter? Vielleicht haben Sie eine Schreibblockade oder Probleme, die Arbeit zu strukturieren? Haben Sie Angst vor'm leeren Blatt, oder ist Ihnen die Motivation verloren gegangen?
Schreib- bzw. Masterthesencoaching unterstützt Sie während des gesamten Schreib- und Arbeitsprozesses, hilft Ihnen, den roten Faden wiederzufinden und wieder Freude am Schreiben zu entwickeln.
In der Praxis Ungargasse bietet Nadine Wickert Schreib- und Masterthesencoaching an.
Therapeutische Verfahren
Personzentrierte Psychotherapie
Die Personzentrierte Psychotherapie wurde von Carl Rogers gegründet und ist eine in Österreich anerkannte Psychotherapiemethode, die zu den humanistischen Methoden gehört. Der Klientenzentrierten sowie der Personenzentrierten Psychotherapie (auch als Gesprächspsychotherapie bekannt) liegt die Überzeugung zugrunde, dass jeder Mensch die Möglichkeit zur konstruktiven persönlichen Entwicklung und zur Selbstverwirklichung in sich trägt. Weil die persönliche Entwicklung in der zwischenmenschlichen Beziehung stattfindet, wird Ihnen eine förderliche Beziehung angeboten. Die Psychotherapeutin bzw. der Psychotherapeut begegnet Ihnen mit Echtheit, mit unbedingter Wertschätzung und mit einfühlendem Verstehen. Sie können sich dadurch Ihrem Erleben und Ihren Verhaltensweisen selbst wertschätzend zuwenden, diese verstehen, sie in ihr Selbstkonzept integrieren und so innere Freiheit gewinnen. (Quelle: BM für Gesundheit)
In der Praxis Ungargasse arbeitet Michaela Brandl mit der Methode der Personzentrierten Psychotherapie.
Psychodrama
Psychodrama ist eine wissenschaftlich international anerkannte und vom Bundesministerium für Gesundheit zugelassene Psychotherapiemethode.
Das Psychodrama wurde von Jakob Levy Moreno (1889 – 1974) zunächst in Wien, später dann in den USA als Gruppenpsychotherapie entwickelt. Heute kommt Psychodrama in vielfältigen Formen und Settings zum Einsatz: In der Einzel-, Paar- und Gruppenpsychotherapie ebenso wie in der Supervision, Erwachsenenbildung, im Coaching oder in der Organisationsberatung.
Im Psychodrama wird "die Wahrheit der Seele durch Handeln ergründet" (Moreno). Das heißt, im Psychodrama kann ein Konflikt nicht nur im Gespräch thematisiert werden (wie in anderen Psychotherapierichtungen auch), sondern darüber hinaus mithilfe vielfältiger Techniken, Materialien und Aufstellungsmethoden dargestellt und in Handlung umgesetzt werden. Aus diesem Grund wird das Psychodrama häufig als sehr realitäts- und praxisnah empfunden.
Diese Personen arbeiten in der Praxis Ungargasse mit der Methode Psychodrama.
Systemische Familientherapie
Die Systemische Familientherapie ist eine Richtung innerhalb der verschiedenen Schulen der Psychotherapie. Kern des systemischen Arbeitens ist, dass in der Therapie nicht nur die Einzelperson, sondern das gesamte System, in dem sich die Person befindet, im Blickfeld ist. Weiters beruht es auf der Annahme, dass jeder Mensch die Fähigkeiten und Ressourcen in sich trägt, um sein Leben selbst zu gestalten und zu meistern. Man spricht hierbei von Selbstwirksamkeit.
Der Systemische Ansatz ist lösungs- und prozessorientiert. In einem Erstgespräch wird gemeinsam ein Ziel erarbeitet, an dem sich in der Folge der Therapieprozess orientiert. Der therapeutische Prozess ist dabei so gestaltet, dass Klient*innen als Expert*innen für das eigene Leben betrachtet werden. In meiner Rolle als Psychotherapeutin unterstütze ich Sie in diesem Prozess.
In der Praxis Ungargasse bietet Johannes Frass Systemische Familientherapie an.
Klinische Hypnose nach Milton H. Erickson & Hypnosystemische Therapie
Klinische Hypnose ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren, das innere Bilder, Körperwahrnehmungen und unbewusste Ressourcen nutzt, um heilsame Veränderungen zu ermöglichen. In einem Zustand angenehmer Fokussierung können neue Perspektiven entstehen, die im Alltag oft schwer zugänglich sind.
Die hypnosystemische Therapie verbindet diese ressourcenorientierte Arbeit mit systemischen Ansätzen. Sie unterstützt dabei, innere Muster besser zu verstehen, Stress zu regulieren und neue Handlungsspielräume zu entwickeln – achtsam, respektvoll und immer im Tempo der Klient*innen.
In der Praxis Ungargasse arbeitet Alexandra Pölzl mit der Methode Hypnotherapie.